tech-ed Europe 2009 in Berlin: Alles ist groß
Der 09. November ist für Deutschland und ganz besonders für Berlin ein besonderes Datum — das gilt noch mehr für das Jahr 2009, in dem sich der Mauerfall zum zwanzigsten Mal jährt.
Etwas Ähnliches haben sich wohl auch die Verantwortlichen von Microsoft gedacht, als sie ihre alljährliche Veranstaltung tech-ed 2009 genau zu diesem Datum in Berlin veranstalteten.

Und so startete Microsofts Stephen Elop, President Business Division, seine Keynote natürlich auch mit einer Referenz zu diesen Ereignisse vor den versammelten mehr als 7700 Entwicklern und Administratoren, die dieses Jahr den Weg nach Berlin fanden.
Diese große Anzahl an Teilnehmer entstand nicht zuletzt dadurch, dass in diesem Jahr die beiden Veranstaltungen für die Software Entwickler und für die Systemverwalter/
Administratoren auf eine Woche zusammen gelegt wurden: In die letzten Jahre hatten diese beiden“IT-Gruppen“ je eine Woche exklusive Veranstaltung für sich.
Aber insgesamt passt diese Menschenmenge zu den gesamten Veranstaltung in der Berlin, die in fast allen Aspekten nur mit einem Adjektiv beschrieben werden kann: GROSS!!!!
Das Messegelände in Berlin ist so weitläufig, dass die Wege von einer Session zur nächsten nur im Laufschritt erledigt werden können und der Andrang bei der Garderobe und bei anderen Gelegenheit. lässt in Zusammenhang mit dem lausigen Wetter (Regen, Regen und kalt), ein echtes „CeBIT-Feeling“ aufkommen.
Zurück zur Keynote: Der erste Teil des Vortrags, der insgesamt fast 90 Minuten dauerte, rief beim Publikum wenig Begeisterung hervor, hob Elop doch nur ein weiteres Mal das Bestreben seiner Firma hervor, die „neue Effizienz“ in der IT weiter zu verbreiten. Natürlich kamen dabei auch imnmer wieder die Hinweise, auf die vielfältigen Möglichkeiten, die sich nach seinen Aussagen gerade in der Zusammenarbeit von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ergeben.
Interessanter wurde es dann bei der Ankündigung der Verfügbarkeit des Exchange-Servers in der Version 2010, die mit dem 09.November 2009 startet. Hier konnte Elop dem Publikum sogar einen spontanen Applaus entlocken: Die Ankündingung, dass Outlook WebAccess nun endlich auch unter Mozilla Firefox und Apple Safari komplett funktionieren würde, schien die meisten der Anwesenden wirklich zu begeistern.

Stephen Elop, President Microsoft Business Division; Bill Laing, Corporate Vice President Windows Server and Solutions und Achim Berg, Area Vice President bei Microsoft Deutschland (Quelle: Microsoft)
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und natürlich auch zu Exchange 2010 in einem späteren Beitrag. Denn da kommt noch eine Pressekonferenz
Gruß aus Berlin
Micha
Es muss nicht immer nur die „Cloud“ sein…
Wer heute mit dem CEO einer kleineren oder auch größeren IT-Firma redet, der wird in einem derartigen Gespräch ein Thema wohl kaum vermeiden können (außer der Interviewer frönt dem gleichen Hobby wie der Interviewpartner – was für ein Interview aber häufig wenig zielführend sein dürfte
): die sogenannte Cloud oder auch das Cloud-Computing. Umso angenehmer, wenn man wie ich die Gelegenheit erhielt, mit einem ausgewiesenem Profi im IT-Geschäft zu reden, der absolut nicht der Meinung ist, dass die Cloud die Lösung aller Probleme der IT ist.
Ende Oktober hatte ich die Gelegenheit, bei einem Termin direkt in der Münchener City Walter Scott, den CEO (Chief Excecutive Officer) der Firma GFI, zu treffen. Vielen IT-Profis wird die Softwarefirma GFI vor allen Dingen noch von ihren Fax-Servern her bekannt sein, aber das Portfolio dieses Anbieters hat sich doch deutlich weiterentwickelt:
So versteht man sich – nach eigener Beschreibung – heute vor allen Dingen als ein Anbieter, der Lösungen in den Bereichen Netzwerk- und Inhaltssicherheit sowie ganz allgemein Kommunikation bereitstellt.

Auch Walter Scott, der Chef dieses Unternehmens, ist kein unbeschriebenes Blatt in unserer Branche: Als früherer CEO von Acronis, eine Firma die vielen Anwendern allein durch ihre Software True Image bekannt sein dürfte, war schon zuvor im Softwaregeschäft tätig. Davor konnte er sehr erfolgreich die Firma Imceda Software (die sich mit Backup- und Recovery-Werkzeugen für Microsofts SQL Server beschäftigte) an Quest Software verkaufen.
Und mit Zu- und Verkäufen ist er auch heute noch beschäftigt, allerdings ist es mittlerweile seine Firma GFI, die andere Softwareanbieter aufkauft und in den eigenen Betrieb integriert. War es im Sommer erst der Remote-Monitoring und Remote-Management-Spezialist „HoundDog“, so konnte er bei diesem Treffen mit Katharion über eine weitere Softwarefirma berichten, die von seiner Firma übernommen wurde.
So bezog sich dann auch ein Teil unseres Gesprächs auf einen dieser Käufe, nämlich auf Katharion. Laut Scott passt diese Firma nahezu perfekt zu den Produkten, die GFI bisher schon vertreibt: Die Bereich E-Mail-Filtern und Sicherheit für Netzwerke werden auf den Servern der Anwender bereits durch Lösungen von GFI abgedeckt. Mit dem Kauf von Katharion kommen nun Lösungen hinzu, die das sogenannte „host-based filtering“ der E-Mails erlauben.
Genau in diesem Zusammenhang drehte sich das Gespräch dann in eine Richtung, die unweigerlich die Begriffe „Cloud“ und „Cloud-Computing“ beinhalten musste. Zunächst einmal hatten wir aber zu klären, wie die Firma denn den gern zitierten Mittelstand definiert, in dem sie nach eigenen Angaben ihr ausgewiesenes Marktsegment sieht. Walter Scott nannte ein Firmengröße von 500 Mitarbeitern und mehr, wenn es um seine Definition von „Small and Medium Business“ geht.
Damit liegt er mit seiner Definition sicher über der vieler kleinerer Firmen, die sich gerade in Deutschland selbst durchaus zum Mittelstand zählen, hat aber auch eine Zielgruppe definiert, die ohne Zweifel eine professionell betriebene IT mit den entsprechenden Mitarbeitern ihr eigen nennt.
Auf der Frage ob sich GFI mit diesem neuen Bereich der gehosteten Lösung nicht selber Konkurrenz macht und sich der Geschäftsbereich seiner Firma „in die Wolke“ verschiebt, hatte Scott differenzierte Antworten zu bieten. So sieht seine Lösung für eine mittelständische Firma weder eine reine Hosting-Lösung noch eine ausschließliche Filterung der Nachrichten vor Ort vor.
„Im Idealfall kann eine Firma beide Ansätze nutzen – beispielsweise eine Anti-Spam-Appliance vor Ort im eigenen Rechenzentrum und zudem eine Filterung der Nachrichten durch einen entsprechenden gehosteten Dienst“, fasste er seine Vorstellungen zusammen. Dabei hob er die Vorteile der gehosteten Dienste hervor, die es nach seinen Aussagen den Unternehmen ermöglichen sollen, SPAM-Mails, die bei vielen Unternehmen nach den Erfahrungen von GFI bis zu 90 Prozent der Nachrichten ausmachen, schon auszufiltern, bevor sie überhaupt die eigene IT erreichen.
Er hob außerdem hervor, dass seine Firma für diese Dienste Rechenzentren direkt in Deutschland betreibt, denn „nur so können wir das Vertrauen unserer Kunden in derartige Lösungen gewinnen“. Schließlich war es Walter Scott in diesem Zusammenhang noch ein Anliegen, ein weiteres Werkzeug seiner Firma vorzustellen, das ebenfalls zum Umfeld der „Managed Services“ gehört.
Mit „GFI Max“ stellt der Anbieter ein Tool zur Verfügung, das primär für den Einsatz bei Anbietern von verwalteten IT-Dienstleistungen (MSP – Manged Service Provider), Support-Dienstleister und Valued-Added Reseller (VAR) gedacht. Diese aus der Übernahme der Firma „HoundDog“ stammende Lösung soll es dieser Gruppe von IT-Profis ermöglichen, die Ressourcen und Systeme ihrer Kunden weitaus besser und effizienter zu überwachen. So soll es möglich sein, beispielsweise auch möglich sein innerhalb dieses einen Werkzeugs so unterschiedliche Bereiche wie die Webseiten seiner Kunden aber auch deren RAID-Arrays, ISP-Anbindungen oder gar Niederlassungen in den Griff zu bekommen.
Dieses interessante Werkzeug werden wir (Thomas und ich) sicher noch einmal genauer betrachten und dann in einem Praxisbericht hier und/oder auch auf tech-test.de darüber berichten – allerdings benötigen wir dazu noch etwas Zeit
.
Bis zum nächsten Mal
Micha
Kostenlos: E-Book für Windows-7-Beginner…
Wer sagt denn, dass es in diesen Zeiten nichts mehr umsonst gibt?
Microsoft Press zeigt sich angesichts der Einführung (Ja, Windows 7 ist jetzt wirklich da und kann gekauft werden
) des neuen Client-Betriebssystems großzügig, und bietet ein komplettes so genanntes E-Book zum Download an.

Ein E-Book für Einsteiger zum Thema Windows 7
Klar — hinter den „E-Books“ verbirgt sich hier auch nichts weiter als eine PDF-Datei und es ist ein echtes Anfängerbuch, wenn auch hübsch bebildert
. Aber wer beispielsweise Bekannte hat, die bald auf Windows 7 ein- oder umsteigen wollen, der sollte diesen Tipp weitergeben — könnte ihm eine Menge Fragen seitens seiner Bekannten/Freunde sparen.
Allerdings müssen sich alle, die dieses Angebot nutzen wollen, etwas schicken: Es gilt laut Microsoft Press nur bis zum 31.10.09 und da der Nutzer erst seine E-Mail-Adresse angeben muss, um dann einen Download-Link zu bekommen, kann es jeder auch nur einmal herunterladen.
Lesende Grüße von
Micha
Problem: Excel-Datei lässt sich im SharePoint nicht speichern
Im Zusammenspiel mit Microsoft Office 2003 und den SharePoint Services 2007 kann es zu eine Konstellation kommen, bei der Excel-Dateien nicht mehr gespeichert werden können. Während sich Word-Dateien ganz normal per Anklicken -> Änderung -> Speichern bearbeiten lassen, erscheint bei Excel-Dateien ein Fehlerdialog von Microsoft Excel „… ist schreibgeschützt’“. Um eine Kopie zu speichern, klicken Sie auf ´OK´, Geben Sie der Arbeitsmappe im Dialog ´Speichern unter´ einen neuen Namen.“

Der Fehler lässt sich umgehen, indem anstelle eines Klicks auf die Datei das „kleine Dreieck“ auf der rechten Seite neben dem Dateinamen angeklickt wird und der Menübefehl „In Microsoft Office Excel bearbeiten“ ausgewählt wird.

Was ist der Hintergrund dieses Fehlverhaltens und wie kann es dauerhaft behoben werden? Die Microsoft Office Version auf dem PC ist offensichtlich zu alt. Es wird mindestens Service Pack 3 (SP3) benötigt um fehlerfrei mit den SharePoint Services 2007 zu arbeiten (ganz unabhängig davon macht es erst mit Microsoft Office 2007 wirklich Sinn!).
Die Microsoft Office Version lässt sich in jeder Office-Applikation, beispielsweise Microsoft Word, in der der Menüleiste durch einen Klick auf das Fragezeichen und dann auf Info ermitteln. Es muss SP3 nach der Versionsnummer zu lesen sein.

Ein etwas anderer Weg ins Netz
Mit der Fertigstellung von Windows 7 steht dann auch der so genannte XP-Modus zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Anwender nach Microftsofts Vorstellung auch die Programme unter dem neuen Client-Betriebssystem einsetzen können sollen, die noch nicht oder nie unter Windows 7 funktionieren.
Dieser XP-Modus ist allerdings nicht für alle Systeme gedacht: Nur die „großen“ Pakete von Windows 7 mit den Bezeichnungen Ultimate, Professional und Enterprise unterstützen ihn. Zudem muss die verwendete CPU die Fähigkeit besitzen, Virtualisierungstechniken in Hardware zu unterstützen. Näheres zu diesen Einschränkungen und dem Einsatz der Lösung habe ich bereits in einem Artikel auf Virtualisierungs-Guide.de geschildert.
Mit der aktuellen Version von Virtual PC bietet Microsoft aber endlich auch die Möglichkeit, die USB-Anschlüsse des Host-Systems zum Gastsystem „durchzuschleifen“ — so kann eine Anwendung diese Geräte nun nutzen, als seien sie direkt mit dem virtuellen Rechner verbunden. Durch die so genannten Integrationsfeatures stehen solche Geräte dann zunächst mal automatisch beiden Systemen, also sowohl dem Host- als auch dem Gastrechner zur Verfügung.

XP-Modus: Direkter Zugriff auf USB-Medien für beide Systeme
So kam bei uns der Gedanke aus, ob es auf diese Art nicht möglich ist, einer Internet-Verbindung direkt in der virtuellen Maschine mittels eines Surf-Sticks aufzubauen, der die Verbindung zum UMTS-Netz herstellt.
Schließlich sind noch nicht alle Provider, die derartige Angebote besitzen, soweit, dass sie auch Treiber für Windows 7 zur Verfügung stellen können oder wollen. Getestet haben wir es allerdings mit einem Surf-Stick des Providers Fonic mit einer Tagesflatrate, der dieses Problem nicht hat: Er funktioniert dank mitgelieferter Vista-X64-Treiber ganz prächtig auf meinem Notebook unter Windows 7 Ultimate in der X64-Ausprägung.
Aber hier ging es ja ums Prinzip und es klappte in der Tat: Nach dem wir zunächst per Hand die Software vom Stick innerhalb der virtuellen Maschine installiert hatten (der Autostart wollte immer auf dem Host-System installieren) und dann den USB-Port exklusiv dem virtuellen System zugeordnet hatten, war es kein Problem mehr: Das virtualisierte System erkannte das 3G-Modem und es war möglich auf diese Weise einen Internet-Zugriff zu realisieren.

Die Verbindung steht: Via 3G-Modem direkt aus der virtuellen Maschine!
Leider nur mit EDGE-Geschwindigkeit, denn entgegen der Behauptung vieler Provider ist UMTS definitiv KEINE Alternative für die „DSL-lose“ Landbevölkerung. Ich habe sowohl im Süden (zwischen München und Ingolstadt) als auch im Norden von Deutschland (zwischen Hannover und Bremerhaven) UMTS nur und ausschließlich um direkten Umfeld größerer Städte bekommen — schade eigentlich, denn ansonsten ist es eine gute Lösung, um fast immer Online gehen zu können.
Bis zum nächsten Mal
Micha
Auf der Suche nach der Benutzerfreundlichkeit
Am 12. November 2009 findet in Stuttgart der fünfte weltweite Aktionstag zur Benutzerfreundlichkeit und Gebrachstauglichkeit am Rotebühlplatz statt. Die 22 Vorträge und die Ausstellung von über 40 Unternehmen und Institutionen, darunter die Hochschule der Medien und die Hochschule Esslingen, richten sich sowohl an Fachleute, als auch interessierte Laien.
Die Vorträge beginnen ab 11:00 Uhr und bedürfen keine Voranmeldung. Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen unter http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart.
Sicherlich ein sehr spannende Veranstaltung, leider finde ich keine Zeit
.
Der wirkliche Grund für den Einsatz von Windows 7…
… heißt: Das Schütteln! Ich gebe zu, ich kannte den „Schütteleffekt“ bisher nicht, sodass Thomas ihn mir erst mal zeigen musste — aber dann waren wir uns einig: Wenn man einen Grund braucht, um auf Windows 7 zu wechseln, HIER ist er
.
Klar kannte ich bisher schon die Möglichkeiten von Aero, durch die man einfach ein Fenster an den rechten oder linken Rand des Bildschirms ziehen und damit das Fenster schnell auf die halbe Bildschirmgröße skalieren kann.
Der „Aero Shake“ erlaubt es nun dem Anwender, bei mehreren auf dem Desktop geöffneten Fenstern eines davon mit dem Cursor anzufassen und zu schütteln, worauf alle anderen Fenster minimiert werden. Ein weiteres Schütteln des gleichen Fensters zaubert die anderen Fenster wieder auf den Schirm.
Und wer noch kein Windows 7 auf seinem Desktop hat und einfach mal sehen will, wie „Aero Shake“ so wirkt: Auf Youtube (wo sonst?) gibt es natürlich dazu auch ein Filmchen.
Es grüßt geschüttelt (aber auch etwas gerührt)
Micha
Das Ende von Microsoft Works
Schon seit Jahren stelle ich mir die Frage zu welchem Zwecke den PCs der großen Hersteller dieses „Microsoft Works“-Paket beiliegt. Nicht repräsentativen Umfragen zur Folge hat niemand den ich kenne wirklich mit dem Programm-Paket gearbeitet. Eigentlich schade – wirft man einen Blick auf die Eröffnungs-Assistenten, so wird schnell klar, dass es sich bei Works um eine kleines Büro-Paket für den Heimanwender handelt. Genauer gesagt: Handelte!
Einer aktullen Meldung des Microsoft Presse-Services zur Folge hat Microsoft Works seine „Leidensphase“ als ungenutztes Programm beendet und wird durch eine Starter-Edition von Microsoft Office 2010 ersetzt. Die Starter-Editionen sollen zwar im Leistungsumfang reduziert sein, jedoch die Dokumente problemlos mit den „ausgewachsenen Editionen“ teilen können. Office Starter 2010 wird es ausschließlich vorinstalliert auf den Systemen unserer Hardware-Partner geben und für die Kunden kostenlos sein.
Office 2010 wird zukünftig in drei Produktvarianten angeboten: Office Home & Student 2010, Office Home & Business 2010 und Office Professional 2010. Diese können wie bisher als FPP (Full Packaged Product), sprich mit Datenträger bezogen und je nach Version bis zu dreimal installiert werden. Mit Office Starter 2010 vorinstallierte PCs enthalten ebenfalls jeweils das komplette Office Image für die drei Produktvarianten, die vom Kunden mit neu angebotenen Product Key Cards aktiviert werden können. Die Product Key Cards für Office 2010 aktivieren vorinstallierte PCs für eine der drei Produktvarianten Home & Student, Home & Business sowie Professional. Die Product Key Cards enthalten keine Datenträger. FPP und Product Key Cards werden im Einzelhandel verfügbar sein.
Tränen für Microsoft Works wird es wohl keine geben…
Windows 7 Launch: Steve Ballmer over Munich

Aufgereiht zur Q & A: Steve Ballmer bei BMW am 07. Oktober (Bild: Microsoft)
Der Anlass für den Besuch des Microsoft-Oberen war natürlich: Windows 7. Dieses Mal ging es besonders um den Einsatz des neuen Client-Systems im Unternehmensumfeld. Microsoft bemüht sich in diesem Zusammenhang deutlich immer wieder hervorzuheben, WIE wichtig doch diese Windows-Version für die Unternehmen sei und wie eifrig die Firmen darauf bedacht seien, nun endlich den Wechsel zu vollziehen — die, vorsichtig ausgedrückt, schleppende Einführung von Windows Vista im Umfeld der Unternehmen ist auch in Redmond nicht vergessen.
So traf man sich dann mit großen Aufgebot bei BMW in München, NTV-Kameramänner und -Kabelträger verbreiteten den Flair einer Bundespressekonferenz und die Chefs von BMW und Axinom referierten in der typischen Art einer amerikanischen Pressekonferenz über die Vorteile von Windows 7. Beide Unternehmen verwenden bereits Windows 7 und wollen nach eigenen Aussagen demnächst komplett auf diesen Client umstellen.
Man muss vor allen Dingen die Energie und Professionalität von Steve Ballmer bewundern: Keine drei Stunden später stand er wieder auf der Bühne, dieses Mal im ICM (Internationales CongressCenter München) auf dem Messegelände in Riem vor circa 1 200 IT-Professionals und versicherte denen, dass sie die wichtigsten Menschen in der IT seien. Dieser Auftritt fand im Rahmen eines so genannten Joint Launch Events statt, einen eintägigen Veranstaltung mit Fachvorträgen rund um die Themen Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Windows Exchange 2010.
Bleibt noch anzumerken, dass Steve Ballmer bei zweiten Auftritt vor den Reihen der IT-Profis bei mir einen deutlich schwungvolleren Eindruck hinterlassen hat: Entweder fühlte er sich dort einfach heimischer oder er war bei ersten Auftritt noch nicht so fit — wie gesagt, das Pensum dieses Mannes scheint enorm zu sein.
Bis zum nächsten Mal
Micha
Wer was dazu gesagt hat