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Archiv für Oktober 2009

Kostenlos: E-Book für Windows-7-Beginner…

Wer sagt denn, dass es in diesen Zeiten nichts mehr umsonst gibt? :-) Microsoft Press zeigt sich angesichts der Einführung (Ja, Windows 7 ist jetzt wirklich da und kann gekauft werden ;-) )  des neuen Client-Betriebssystems großzügig, und bietet ein komplettes so genanntes E-Book zum Download an.

Kostenloses  E-Book zum Thema Windows 7

Ein E-Book für Einsteiger zum Thema Windows 7

Klar — hinter den “E-Books” verbirgt sich hier auch nichts weiter als eine PDF-Datei und es ist ein echtes Anfängerbuch, wenn auch hübsch bebildert ;-) . Aber wer beispielsweise Bekannte hat, die bald auf Windows 7 ein- oder umsteigen wollen, der sollte diesen Tipp weitergeben — könnte ihm eine Menge Fragen seitens seiner Bekannten/Freunde sparen.

Allerdings müssen sich alle, die dieses Angebot nutzen wollen, etwas schicken: Es gilt laut Microsoft Press nur bis zum 31.10.09 und da der Nutzer erst seine E-Mail-Adresse angeben muss, um dann einen Download-Link zu bekommen, kann es jeder auch nur einmal herunterladen.

Lesende Grüße von
Micha

Problem: Excel-Datei lässt sich im SharePoint nicht speichern

22. Oktober 2009 1 Kommentar

Im Zusammenspiel mit Microsoft Office 2003 und den SharePoint Services 2007 kann es zu eine Konstellation kommen, bei der Excel-Dateien nicht mehr gespeichert werden können. Während sich Word-Dateien ganz normal per Anklicken -> Änderung -> Speichern bearbeiten lassen, erscheint bei Excel-Dateien ein Fehlerdialog von Microsoft Excel „… ist schreibgeschützt’“. Um eine Kopie zu speichern, klicken Sie auf ´OK´, Geben Sie der Arbeitsmappe im Dialog ´Speichern unter´ einen neuen Namen.“

 xls_geht_nicht

 

 

 

Der Fehler lässt sich umgehen, indem anstelle eines Klicks auf die Datei das „kleine Dreieck“ auf der rechten Seite neben dem Dateinamen angeklickt wird und der Menübefehl „In Microsoft Office Excel bearbeiten“ ausgewählt wird.

xls_alternativ

 

 

 

Was ist der Hintergrund dieses Fehlverhaltens und wie kann es dauerhaft behoben werden? Die Microsoft Office Version auf dem PC ist offensichtlich zu alt. Es wird mindestens Service Pack 3 (SP3) benötigt um fehlerfrei mit den SharePoint Services 2007 zu arbeiten (ganz unabhängig davon macht es erst mit Microsoft Office 2007 wirklich Sinn!).

Die Microsoft Office Version lässt sich in jeder Office-Applikation, beispielsweise Microsoft Word, in der der Menüleiste durch einen Klick auf das Fragezeichen und dann auf Info ermitteln. Es muss SP3 nach der Versionsnummer zu lesen sein.

xls_loesung

Kategorien:Tipps & Tricks, Windows Schlagworte: ,

Ständig in ängstlicher Verbindung

Ohne jeden Zweifel setzt sich der Siegeszug der Web 2.0-artigen Kommunikationswege ständig fort. Es wird gebloggt, getwittert und in sozialen Netzwerken gewerkelt was das Zeug hält. Dem Sendebewusstsein des Einzelnen sind ja glücklicherweise kaum noch Grenzen gesetzt – auch wenn sich hier und da die Frage stellt, ob man das überhaupt hören und sehen  möchte.

Ein Beispiel dafür ist die „Ehemaligen-Fraktion“ in Facebook oder StayFriends. Während sich StayFriends, dem Namen zum Trotze, vorwiegend auf deutsche Schulabgänger spezialisiert hat, ist Facebook ein wenig offener und begreift sich als Kommunikations-Verbinder für die ganze Welt. Während meine „ehemaligen Kontakte“ über StayFriends verdrahtet sind, verwendet meine bessere Hälfte Facebook. Verständlich – sie hat ihren Schulabschluss in British Columbia gemacht.

Aber zurück zum Beispiel! Jetzt „poppen“ da immer mehr Bekanntschaften aus der Vergangenheit auf, bei denen ich mir gar nicht so sicher bin, ob ich die überhaupt auf meiner „Freundesliste“ haben möchte. Es klingt ja hart, aber es geht nicht anders: „Es gibt Menschen die fand ich vor Jahren extrem bescheuert.“ – und dieser Eindruck hat einen Depot-Effekt – ich finde sie nämlich immer noch bescheuert und möchte NICHT mit ihnen kommunizieren. Früher ist man ihnen aus dem Weg gegangen, hat versucht nicht auf die gleichen Partys zu gehen und ist immer zwei Schritte langsamer in die „Raucherecke“ gegangen, damit diese Leute neben anderen Menschen zum stehen kommen (obwohl sie ja gar nicht rauchten!). Jetzt ihnen die virtuelle Hand zu reichen – nein Danke!

Wenn jetzt noch, wie soeben gemeldet, eine direkte Verknüpfung von Plattformen wie XING mit Netviewer-Online-Meetings möglich ist, dann ist das ja schon fast wie eine Drohung. NEIN – ich möchte garantiert nicht eine Websitzung mit Marcel J. teilen – bestimmt nicht! Auch meine Musiksammlung möchte ich ihm nicht offenbaren. Alles ist gut, solange Netviewer nicht mit Stayfriends, Wer kennt wen, Lokalisten oder sonst wem kooperiert und ich den Mut aufbringe NEIN zu klicken.

Ein etwas anderer Weg ins Netz

Mit der Fertigstellung von Windows 7 steht dann auch der so genannte XP-Modus zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Anwender nach Microftsofts Vorstellung auch die Programme unter dem neuen Client-Betriebssystem einsetzen können sollen, die noch nicht oder nie unter Windows 7 funktionieren.

Dieser XP-Modus ist allerdings nicht  für alle Systeme gedacht: Nur die “großen” Pakete von Windows 7 mit den Bezeichnungen Ultimate, Professional und Enterprise unterstützen ihn. Zudem muss die verwendete CPU die Fähigkeit besitzen, Virtualisierungstechniken in Hardware zu unterstützen. Näheres zu diesen Einschränkungen und dem Einsatz der Lösung habe ich bereits in einem Artikel auf Virtualisierungs-Guide.de geschildert.

Mit der aktuellen Version von Virtual PC bietet Microsoft aber endlich auch die Möglichkeit, die USB-Anschlüsse des Host-Systems zum Gastsystem “durchzuschleifen” — so kann eine Anwendung diese Geräte nun nutzen, als seien sie direkt mit dem virtuellen Rechner verbunden. Durch die so genannten Integrationsfeatures stehen solche Geräte dann zunächst mal automatisch beiden Systemen, also sowohl dem Host- als auch dem Gastrechner zur Verfügung.

XP-Mode unter Windows 7: Zugriff aus USB-Geräte

XP-Modus: Direkter Zugriff auf USB-Medien für beide Systeme

So kam bei uns der Gedanke aus, ob es auf diese Art nicht möglich ist, einer Internet-Verbindung direkt in der virtuellen Maschine mittels eines Surf-Sticks aufzubauen, der die Verbindung zum UMTS-Netz herstellt.

Schließlich sind noch nicht alle Provider, die derartige Angebote besitzen, soweit, dass sie auch Treiber für Windows 7 zur Verfügung stellen können oder wollen. Getestet haben wir es allerdings mit einem Surf-Stick des Providers Fonic mit einer Tagesflatrate, der dieses Problem nicht hat: Er funktioniert dank mitgelieferter Vista-X64-Treiber ganz prächtig auf meinem Notebook unter Windows 7 Ultimate in der X64-Ausprägung.

Aber hier ging es ja ums Prinzip und es klappte in der Tat: Nach dem wir zunächst per Hand die Software vom Stick innerhalb der virtuellen Maschine installiert hatten (der Autostart wollte immer auf dem Host-System installieren) und dann den USB-Port exklusiv dem virtuellen System zugeordnet hatten, war es kein Problem mehr: Das virtualisierte System erkannte das 3G-Modem und es war möglich auf diese Weise einen Internet-Zugriff zu realisieren.

XP-Mode: So klappt es auch aus der virtuellen Maschine

Die Verbindung steht: Via 3G-Modem direkt aus der virtuellen Maschine!

Leider nur mit EDGE-Geschwindigkeit, denn entgegen der Behauptung vieler Provider ist UMTS definitiv KEINE Alternative für die “DSL-lose” Landbevölkerung. Ich habe sowohl im Süden (zwischen München und Ingolstadt) als auch im Norden von Deutschland (zwischen Hannover und Bremerhaven) UMTS nur und ausschließlich um direkten Umfeld größerer Städte bekommen — schade eigentlich, denn ansonsten ist es eine gute Lösung, um fast immer Online gehen zu können.

Bis zum nächsten Mal
Micha

Auf der Suche nach der Benutzerfreundlichkeit

imageAm 12. November 2009 findet in Stuttgart der fünfte weltweite Aktionstag zur Benutzerfreundlichkeit und Gebrachstauglichkeit am Rotebühlplatz statt. Die 22 Vorträge und die Ausstellung von über 40 Unternehmen und Institutionen, darunter die Hochschule der Medien und die Hochschule Esslingen, richten sich sowohl an Fachleute, als auch interessierte Laien.

Die Vorträge beginnen ab 11:00 Uhr und bedürfen keine Voranmeldung. Die Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen unter http://worldusabilityday.de/groups/stuttgart.

Sicherlich ein sehr spannende Veranstaltung, leider finde ich keine Zeit :-( .

Der wirkliche Grund für den Einsatz von Windows 7…

12. Oktober 2009 1 Kommentar

… heißt: Das Schütteln! Ich gebe zu, ich kannte den “Schütteleffekt” bisher nicht, sodass Thomas ihn mir erst mal zeigen musste — aber dann waren wir uns einig: Wenn man einen Grund braucht, um  auf Windows 7 zu wechseln, HIER ist er ;-) ;-) .

Klar kannte ich bisher schon die Möglichkeiten von Aero, durch die man einfach ein Fenster an den rechten oder linken Rand des Bildschirms ziehen und damit das Fenster schnell auf die halbe Bildschirmgröße skalieren kann.
Der “Aero Shake” erlaubt es nun dem Anwender, bei mehreren auf dem Desktop geöffneten Fenstern eines davon mit dem Cursor anzufassen und zu schütteln, worauf alle anderen Fenster minimiert werden. Ein weiteres Schütteln des gleichen Fensters zaubert die anderen Fenster wieder auf den Schirm.

Und wer noch kein Windows 7 auf seinem Desktop hat und einfach mal sehen will, wie “Aero Shake” so wirkt: Auf Youtube (wo sonst?) gibt es natürlich dazu auch ein Filmchen.

Es grüßt geschüttelt (aber auch etwas gerührt)
Micha

Das Ende von Microsoft Works

Schon seit Jahren stelle ich mir die Frage zu welchem Zwecke den PCs der großen Hersteller dieses “Microsoft Works”-Paket beiliegt. Nicht repräsentativen Umfragen zur Folge hat niemand den ich kenne wirklich mit dem Programm-Paket gearbeitet. Eigentlich schade – wirft man einen Blick auf die Eröffnungs-Assistenten, so wird schnell klar, dass es sich bei Works um eine kleines Büro-Paket für den Heimanwender handelt. Genauer gesagt: Handelte!

Einer aktullen Meldung des Microsoft Presse-Services zur Folge hat Microsoft Works seine “Leidensphase” als ungenutztes Programm beendet und wird durch eine Starter-Edition von Microsoft Office 2010 ersetzt. Die Starter-Editionen sollen zwar im Leistungsumfang reduziert sein, jedoch die Dokumente problemlos mit den “ausgewachsenen Editionen” teilen können. Office Starter 2010 wird es ausschließlich vorinstalliert auf den Systemen unserer Hardware-Partner geben und für die Kunden kostenlos sein.

Office 2010 wird zukünftig in drei Produktvarianten angeboten: Office Home & Student 2010, Office Home & Business 2010 und Office Professional 2010. Diese können wie bisher als FPP (Full Packaged Product), sprich mit Datenträger bezogen und je nach Version bis zu dreimal installiert werden. Mit Office Starter 2010 vorinstallierte PCs enthalten ebenfalls  jeweils das komplette Office Image für die drei Produktvarianten, die vom Kunden mit neu angebotenen Product Key Cards aktiviert werden können. Die Product Key Cards für Office 2010 aktivieren vorinstallierte PCs für eine der drei  Produktvarianten Home & Student, Home & Business sowie Professional. Die Product Key Cards enthalten keine Datenträger. FPP und Product Key Cards werden im Einzelhandel verfügbar sein.

Tränen für Microsoft Works wird es wohl keine geben…

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Windows 7 Launch: Steve Ballmer over Munich

Der 07. Oktober 2009 weckte bei vielen Menschn in Bayern sicher die Erinnerung an den diesjährigen — bei allem Gemecker — doch nicht so schlechten Sommer: Es war einfach ein grandioser Herbsttag mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen.

Natürlich kann man diese günstige Fügung nicht auch noch Microsoft zuschreiben (oder ist deren PR doch SO mächtig? :-) ), aber immerhin hatte man es gut getroffen mit diesem Tag, um den “großen Boß” Steve Ballmer, seines Zeichens CEO des Softwarekonzern, der bayerischen Landeshauptstadt seine Aufwartung machen zu lassen.
Steve Ballmer am 07. Oktober in München (Quelle: Microsoft)

Aufgereiht zur Q & A: Steve Ballmer bei BMW am 07. Oktober (Bild: Microsoft)

Der Anlass für den Besuch des Microsoft-Oberen war natürlich: Windows 7. Dieses Mal ging es  besonders um den Einsatz des neuen Client-Systems im Unternehmensumfeld. Microsoft bemüht sich in diesem Zusammenhang deutlich immer wieder hervorzuheben, WIE wichtig doch diese Windows-Version für die Unternehmen sei und wie eifrig die Firmen darauf bedacht seien, nun endlich den Wechsel zu vollziehen — die, vorsichtig ausgedrückt, schleppende Einführung von Windows Vista im Umfeld der Unternehmen ist auch in Redmond nicht vergessen.

So traf man sich dann mit großen Aufgebot bei BMW in München, NTV-Kameramänner und -Kabelträger verbreiteten den Flair einer Bundespressekonferenz und die Chefs von BMW und Axinom referierten in der typischen Art einer amerikanischen Pressekonferenz über die Vorteile von Windows 7. Beide Unternehmen verwenden bereits Windows 7 und wollen nach eigenen Aussagen demnächst komplett auf diesen Client umstellen.

Man muss vor allen Dingen die Energie und Professionalität von Steve Ballmer bewundern: Keine drei Stunden später stand er wieder auf der Bühne, dieses Mal im ICM (Internationales CongressCenter München) auf dem Messegelände  in Riem vor circa 1 200 IT-Professionals und versicherte denen, dass sie die wichtigsten Menschen in der IT seien. Dieser Auftritt fand im Rahmen eines so genannten Joint Launch Events statt, einen eintägigen Veranstaltung mit Fachvorträgen rund um die Themen Windows 7, Windows Server 2008 R2 und Windows Exchange 2010.

Bleibt noch anzumerken, dass Steve Ballmer bei zweiten Auftritt vor den Reihen der IT-Profis bei mir einen deutlich schwungvolleren Eindruck hinterlassen hat: Entweder fühlte er sich dort einfach heimischer oder er war bei ersten Auftritt noch nicht so fit — wie gesagt, das Pensum dieses Mannes scheint enorm zu sein.

Bis zum nächsten Mal
Micha

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