… und es geht natürlich doch…
Da lobe ich schon so heftig die Kommandozeile — und dann nutze ich sie selbst nicht richtig
. Eine kurze E-Mail-Konversation mit Daniel Melanchthon von Microsoft und ein genauerer Blick auf seinen Blog mit einer genauen Anleitung und schon funktionierte es auch mit meiner Hardware:

So sieht es aus, wenn Windows 7 mit einer zweiten virtuellen WLAN-Karte arbeitet
Der “Knackpunkt” lag bei dieser Technik vor allen Dingen darin, dass ich die virtuelle Netzwerkkarte zunächst einmal über die Kommandozeilenbefehle für das WLAN in der Form:
netsh wlan set hostednetwork
(genauere Syntax per netsh wlan help oder auf der oben genannten Seite) konfigurieren musste, damit dann auch ein zusätzlicher Adapter im Netzwerk- und Freigabecenter angezeigt wurde.
Dann klappte es sogar im Zusammenarbeit mit unserem “alten” Notebook, der noch unter Windows XP sein Dasein fristet, wie dieses Bild sehr schön zeigt:

Der Access-Point sieht für XP wie jeder andere aus...
Mit einem XP-Rechner klappt dann es dann natürlich nicht, ein Windows “Homenetz” aufzusetzen und so muss man dann beim “richtigen” Adapter des Window-7-Systems nicht nur die gemeinsame Nutzen freigeben, sondern bei den Eigenschaften auch festlegen, für welche Ports die Verbindung freigeschaltet wird. Aber dann klappte es hervorragend, der Windows-XP-Notebook nutzte den Windows-7-Rechner wie einen normalen WLAN-Accesspoint. Zudem konnte ich auf dem Windows-7-Rechner, problemlos weiterarbeiten, die Zugriffe des XP-Systems waren auch bei heftigem Surfen
nicht zu bemerken. Wir haben als Zugriffspunkt für dieses System ein WLAN-N-Router der Firma D-Link eingesetzt. Alles in allem eine schöne Lösung.
Danke noch mal an den Microsoft Evangelisten Daniel Melanchthon für seine freundliche und schnelle Unterstützung.
Es grüßt (fast völlig drahtlos
)
Micha
Wer was dazu gesagt hat