Kostenloser Überblick
Die Soft- und Hardwareausstattung im Unternehmen exakt zu kennen klingt wie eine Selbstverständlichkeit. In der Praxis zeigt sich leider häufig ein anderes Bild. Viele kleine, aber auch große Unternehmen, haben mit den Jahren den Überblick über die IT-Ausstattung verloren. Einen Ausweg bietet ein automatisiertes Inventarisierungssystem. Das in Deutschland ansässige Softwarehaus matrix42 AG bietet eine kostenlose Inventarisierung für 42 Systeme an.
Besonders in verteilten Unternehmen, die von verschiedenen Standorten aus mit IT-Service-Leistungen betreut werden, ist ein einheitliches Vorhalten von IT-Ausstattungsdaten kompliziert. Das Führen von manuellen Listen ist zwar besser als gar keine Inventarübersicht, doch kosten- und zeitsparend ist diese Form der Datenhaltung nicht. Änderungen an Ausstattungsmerkmalen lassen sich so nur sehr schwer dokumentieren und Modifikationen sind im Nachgang kaum erklärbar. Eine Inventardatenbank, die alle relevanten Informationen der Hard- und Softwareausstattung des kompletten Unternehmens abbildet, dient unterschiedlichen Zwecken. Kaufmännische Informationen, wie Anschaffungs- und Kostenstellendaten oder Garantie-Laufzeiten, helfen dem IT-Support im Falle des Austauschs. Anstelle Rechnungen in Ordnern zu suchen, gibt die Seriennummer innerhalb von wenigen Sekunden Auskunft über die Stammdaten der Komponente.
Darüber hinaus gibt die Inventardatenbank für Planungs- und Kaufentscheidungen die notwendigen Informationen. Welche PCs sind beispielsweise für ein Upgrade auf ein neues Betriebssystem geeignet oder welche Systeme sollten in der nächsten Zeit durch leistungsfähigere Maschinen ersetzt werden? Genaue Inventarinformationen bilden die Grundlage für ein vorausschauendes Arbeiten in der IT. Fällt beispielsweise eine ganze Serie von Computern durch einen bestimmten Mangel auf, so ist über das Inventar sehr schnell zu ermitteln, wo im Unternehmen weitere Computer dieser Bauart zu finden sind.
In Zeiten enger Budgets spielt die Überprüfung von Software-Lizenzen eine entscheidende Rolle. Ungenutzte Programme, für die Lizenzen angeschafft und mitunter regelmäßige Wartungsgebühren bezahlt werden, gilt es möglichst einfach zu identifizieren. Durch eine optimierte Verteilung von Lizenzen lassen sich mit Hilfe eines aktuellen Inventars Kosten im IT-Betrieb nachhaltig reduzieren.
Einen einfachen Einstieg in die zentralisierte Inventarisierung bietet die Matrix42 mit der kostenlosen Demo-Version von Matrix42 Empirum Inventory für bis zu 42 Systeme. Der Installations- und Konfigurationsaufwand ist bei Matrix42 Empirum äußerst gering. Das DVD-ISO der Software von der Homepage des Herstellers (http://www.matrix42.de/inventory) herunterladen und auf einem aktuellen Windows-System installieren. Die Einrichtung der benötigten SQL-Server-Umgebung und die Installation des .NET Frameworks verlaufen ohne eine notwendige Benutzerinteraktion. Nach der automatischen Installation gilt es den Inventory-Client, der über eine Netzwerkfreigabe angesprochen wird, entweder in das Anmelde-Skript von Windows zu integrieren oder auf Wunsch manuell zu starten. Die gesammelten Informationen wie Speicherausbau, Netzwerkkarten, Service-Tag oder Seriennummer stehen bereits nach wenigen Augenblicken in der zentralen Konsole zur Verfügung. Dank der Funktion „Historie“ sind Veränderungen in der Hard- und Software ohne zusätzlichen Aufwand sehr schnell erkennbar.

Application Usage Tracking
Eine Besonderheit von Empirum Inventory ist die Fähigkeit der Software den Blick auf die verschiedenen im Unternehmen eingesetzten Geräte, den so genannten Assets, wie Computer, Handhelds, Server, Router oder auch Netzwerkdrucker zu vereinen. Empirum arbeitet mit allen Windows-Versionen, als auch mit Linux und Solaris zusammen. Assets, die jeglicher automatischen Abfrageform trotzen, lassen sich manuell erfassen – so bleiben alle Gerätschaften in einer zentralen Datenbank, der sogenannten CMDB.
Empirum Inventory bringt über das integrierte Application Usage Tracking (AUT) Transparenz und Kontrolle in das Software-Lizenzmanagement. Es kann genau nachvollzogen werden, welche Software wie häufig eingesetzt wird und sogar wie bestimmte Benutzer installierte Software verwenden. Die gesammelten Daten ermöglichen es, ungenutzte Softwarelizenzen aufzuspüren und schaffen so Kosteneinsparungspotentiale. Ein einfach funktionierendes Lizenzmanagement schützt so vor den Folgen illegalen Softwareeinsatzes und ermöglicht laut einer Studie von KPMG eine Kostenreduktion von bis zu 15%.
In der Matrix42 Empirum Management Console werden die wichtigsten Inventory-Informationen in konfigurierbaren Listen angezeigt. Frei definierbare Filter gestatten die einfache Vorselektion erfasster Systeme anhand beliebiger Kriterien und ermöglichen eine zielgenaue Auswertung und Weiterverwertung der Daten. Auch ohne die integrierte Report-Funktion zu nutzen ergibt sich eine Vielzahl von Antworten bereits durch die Verwendung der Filter. (Thomas)
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