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Artikel getaggt mit ‘RC-Release’

Windows 7: Nachtrag zum Thema Update…

Windows7 In meinem Blog-Eintrag vom 28. August habe ich bereits geschildert, wie uns der Umstieg von den auf unseren Systemen installierten RC-Versionen von Windows 7 auf die endgültige (in diesem Fall  die RTM-) Version des Betriebssystems gelungen ist. In diesem Beitrag habe ich aber auf darauf hingewiesen, dass die Entwickler bei Microsoft einen guten Grund haben,  einen sogenanten “Clean Install” des Systems zu verlangen.

So tauchten bei unseren “Updates” dann auch kleinere Probleme auf, von denen eines besonders interessant ist: Auf zwei der Rechner, die unter Windows 7 RC betrieben wurden, haben wir unterschiedliche Version der Sicherheitslösung Kaspersky Internet Security installiert. Diese Software hat sich auch unter der x64-Version als problemlos erwiesen, obwohl sie auf diesen Systemen nur im 32-Bit-Modus läuft.

Während eines der Systeme, das mit der 2010-Version der Kaspersky-Lösung ausgestattet war, problemlos auf den neuen Stand zu bringen war, war dies bei unserem zweiten Rechner (unter der Vorgängerversion Kaspersky Internet Security 2009) nicht möglich: Das Installationsprogramm von Windows 7 monierte, dass es sich hierbei um einen inkompatiblen Treiber handle. Erst nach der kompletten De-Installation der 2009-Version, konnte unser Update fortgesetzt werden. Das hat die Tester zunächst etwas verwundert, da diese Software unter dem RC-Release funktioniert hatte. Allerdings war die Kaspersky-Software auf dem System bereits unter Windows Vista installiert worden, dass wir dann auf Windows 7 RC gebracht haben, was dieses Phänomen durchaus erklären könnte und deutlich zeigt, in welche “merkwürdigen” Zustände ein Windows-System gebracht werden kann, wenn man sich NICHT an die Empfehlungen der Entwickler hält…

Welche Probleme traten noch auf? Einige Programme, wie der für seinen Eigensinn bekannte Photoshop von Adobe (in diesem Fall CS2) und die File-Transfer-Software WS_FTP Professional von Ispwitch bestanden darauf, dass ihre Lizenz nun nicht mehr gültig sei. Es war aber problemlos möglich, diese dann wieder zu erneuern.

Auch die auf diesem System installierten Daemon-Tools zur Emulation von CD/DVD-Laufwerken wollte Windows 7 so nicht akzeptieren: Was uns aber bei den Möglichkeiten und Fähigkeiten dieses Programms auch nicht besonders verwundert hat, zumal es einen eigenen Systemtreiber installiert.

Bis zum nächsten Update ;-)

Micha

Windows 7: von RC nach RTM…

Windows7

Seit Mitte August können Anwender, die Zugriff auf ein MSDN- oder TechChannel-Konto haben, die sogenannte RTM-Version (Ready to Manufacture) von Windows 7 herunterladen und auf ihren Systemen testen und einsetzen.

Leider wird es wohl die meisten dieser Anwender ähnlich gehen wie mir: Sie haben auf einem System schon die RC-Version von Windows 7 installiert und vor lauter Begeisterung :-) über das System alle guten Vorsätze über Bord geworfen und…

… immer weiter damit gearbeitet — es funktioniert ja! Nun, nichts leichter als das, wird halt der PC mit dem RTM-Release auf den neuen Stand gebracht. So von Windows 7 Ultimate to Windows 7 Ultimate.

Leider haben sich die Entwickler von MS das ganz anders vorgestellt und verlangen einen “clean install”, sodass der geneigte “Installateur” folgendes Bild zu sehen bekommt:

Fehlermeldung

Aber auch hier hilft ein Trick, der schon ein Update vom Beta-Release auf die RC-Version ermöglicht hat:

Zunächst sollte man den gesamten Inhalt der Installations-DVD in ein freies Verzeichnis kopieren. Dann dort in das Verzeichnis mit dem Namen “sources“  wechseln und in diesem dann die Datei “cversion.ini” mittels eines Texteditors öffnen. Hier findet sich der Eintrag

[HostBuild]
MinClient=7233.00
MinServer=7100

der festlegt, von welcher Client-Version ein Update möglich ist. Da die RC-Version von Windows 7 eine Release-Nummer von 7100 hatte und hier ein Wert von 7233.00 vorgegeben wird, verweigert Windows ein Update.

Ändert man den Wert hinter MinClient beispielsweise auf 7000.00 und speichert die Datei zurück, so kann anschließend direkt aus dem entsprechenden Verzeichnis auf der Festplatte die Datei “setup.exe” aufgerufen werden und die Installation beginnt.

Wir haben diesen Weg erfolgreich bei zwei 64-Bit- und einem 32-Bit-System ausführen können. Welche Probleme dabei dennoch auftreten können, darüber werde ich dann in einem späteren Beitrag noch weiter berichten. Die Microsoft-Entwickler haben durchaus einen Grund, warum sie einen “cleanen” Rechner wollen.

Trotzdem, dieser Weg funktioniert und die Systeme laufen (bis jetzt ;-) ) einwandfrei.

Bis dann

Micha


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